Kapitel 13: Web 2.0

Abgelegt unter: 13 Web 2.0 — schwarz am 1. September 2007 um 13:48

Rainer Wiedmann: Web 2.0-Plattformen für das Marketing nutzen  
Nutzer vom passiven Inhalte-Empfänger zum aktiven Inhalte-Produzenten
Bei großen Plattformen sorgt die Presse meist für einen weiteren Schub an neuen Besuchern
Bewertet werden Communities vor allem nach registrierten Nutzer in Kombination mit den Seitenaufrufen
Themen-spezifische Portale sind im Kommen
Bei viralen Botschaften fühlen sich Nutzer dazu verleitet, die Werbenachricht an andere Nutzer des eigenen sozialen Netzwerks weiterzuleiten
In Communities sind die Profile der Nutzer im Detail bekannt und spezifische Themenumfelder relativ einfach zu identifizieren
Web 2.0 Plattformen können es in punkto Reichweite längst mit den etablierten Internetseiten aufnehmen
Kontextsensitive Werbeplatzierung durch Tags
Sind Kampagnen intelligent und überzeugend gemacht, können virale Effekte für hohe Reichweiten sorgen

Martin Nitsche: Social Commerce  
Alte Basartugenden wie der Austausch mit anderen Käufern, Handeln oder die Gründung eines eigenen Marktstands kommen wieder in Mode
Im Social Commerce verschwimmen nun die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten
Durch die Vernetzung aktiver Teilnehmer ergibt sich letztlich eine sehr hohe Personalisierung und Individualisierung
In den öffentlichen Verzeichnissen anderer Benutzer über Schlagworte nach interessanten Webseiten suchen
Auf Meinungsportalen bewerten Nutzer Produkte und Dienstleistungen und können die Bewertungen anderer für ihre Kaufentscheidungen nutzen
Das einfache Publizieren eigener Artikel und die Vernetzung der Blogs untereinander revolutionierte in den letzten Jahren die Möglichkeit zur Erstellung eigener Webseiten
Angela Merkel videocastet als Bundeskanzlerin
Während die einen Weblogs als Klowände des Internets bezeichnen, versuchen andere im Web 2.0 klassische Banner einzusetzen
Für viele sind Textanzeigen ein Kompromiss zwischen werbefreier Zone und kompletter Kommerzialisierung
In den großen Communities scheinen die guten alten Prinzipien der Mund-zu-Mund-Propaganda am Besten zu funktionieren
Blogs als Frühwarnsystem zur Erkennung von Risiken
Testwelten aufbauen und die Kommentare der Konsumenten als Grundlage für Entscheidungen in der physischen Welt zu nutzen
Der Prosumer wird eingebunden in die Organisation des Marketings und bei seinen Bedürfnissen abgeholt

Tim Hahn: Social Commerce in Onlineshops umsetzen  
Der Kunde will mitgestalten, beraten und interaktiv kommunizieren
Eine Nutzergemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und berät
Entwicklung einer effizienten Social Shopping-Lösung
Nutzer können über Widgets den eigenen Social Shop in eine Webseite oder ein Blog einbauen
Nutzer können ganz einfach neue Artikel einbringen und damit die Produktdatenbank einer Social Shopping-Plattform erweitern
Social Shopping-Lösung soll sowohl Marktplatz als auch ein gemeinschaftlicher Spielplatz sein
Erlebnis durch intelligentes Filtern oder durch außergewöhnliche Suchkriterien wie beispielsweise Farbtöne oder Stilrichtungen
Es gibt ausgereifte Lösungen , mit denen sich die Idee der Handels-Community effizient umsetzen lässt
Fließende Übergänge zwischen sozialen und geschäftlichen Elementen
„Wisdom-of-the-Crowd“ macht Social Shopping für Händler von Nischenprodukten und Longtail-Anbieter interessant

Michael Kleindl: Web 2.0-Unternehmen bewerten 
Einschätzung, inwieweit sich diese neuen Massenmedien erfolgreich an die Werbung treibende Wirtschaft vermarkten lassen
Klassische Vermarktungsmethoden unmöglich Schritt halten
Mediaschaltungen direkt anhand der Interessen des Nutzers geplant, eingekauft und platziert
In Echtzeit Profile bilden und ebenfalls in Echtzeit adressieren
Refinanzierung der Millionen von Nutzern und Milliarden von heute kaum vermarktbaren Page-Impressions

Svenja Hofert: Schöne neue 3D-Welt  
Genitalien statt Untertassen fliegen durch die virtuelle Welt
Shops sind so einsam wie ein privates Eiland im Pazifik
Avatare die miteinander kommunizieren und Handel betreiben
Markennamen, die früh auf den Second-Life-Zug aufgesprungen sind, laufen heute Gefahr mild belächelt zu werden
Es reicht nicht, als Unternehmen auf einer 3D-Plattform präsent zu sein und das zu tun, was man immer schon mit seiner Marketingabteilung getan hat – Banner zu schalten, Filialen zu gründen, Events zu veranstalten oder Plakate aufzustellen
Komplexe Dinge visualisieren und so besser verstehen
3D-Plattformen, die sich gerade profilieren

Olav A. Waschkies: Produkt- und Unternehmenspräsentationen in Second Life  
Second Life fasziniert und polarisiert
Welche Einsatzszenarien es gibt und welche erste Schritte Sie in Second Life machen sollten
Nicht nur Produkt- oder Unternehmenskommunikation sondern Anwendungen vom Prototypentest bis Distance Learning
Seit Anfang 2006 regelmäßig Vorlesungen für Studenten
Eigene Events oder Messen in die digitale Welt verlängern
Aufgrund der Nutzungszahlen ist Second Life quantitativ anderen Medien unterlegen
Second Life bietet Wissensaufbau im Bereich des Web 3D

Christian Clawien: Social Bookmarking  
Gezielte Suche in klassischen Suchmaschinen, die immer öfter nur unbefriedigende und schier endlose Ergebnislisten liefert, braucht neue Alternativen
Persönliches Onlineverzeichnis der Lieblingswebseiten
Durch die gute Auffindbarkeit von Social Bookmarks in Suchmaschinen wird zusätzlicher Traffic für die eigenen Seiten generiert

Andreas Lutz: Networking-Plattformen richtig nutzen  
Business-Networking-Plattformen wie Xing.com mit großer persönlicher und geschäftlicher Relevanz
Beim Networking sind privates und geschäftliches oft nur schwer zu trennen
Das Internet zur Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen nutzen
Ihren Gesprächspartner erst einmal kennen lernen
Die wichtigsten Kontakte sind Kooperationspartner, Multiplikatoren und andere Fürsprecher, die mittelbar Kunden bringen
Per RSS-Feed benachrichtigen lassen, wenn zum Beispiel ein Bekannter den Arbeitgeber oder die Position wechselt
Diskussionsforen bei denen jeder Beitrag mit dem Profil des Urhebers verknüpft ist, so dass sich der Leser ein Bild von dessen Kompetenz machen kann
Ehemalige Arbeitskollegen oder Schul- und Studienfreunde, mit denen man via Xing leicht wieder in Kontakt treten kann