Das Buch ist da!

Abgelegt unter: Allgemein — schwarz am 29. September 2007 um 16:20


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Nachtrag: Am Montag kam das heißersehnte Produkt monatelanger harter Arbeit. Hier sind die Bilder

Vorwort

Abgelegt unter: Kapitel des Buchs: — schwarz am 5. September 2007 um 16:37

Noch vor zehn Jahren existierten gerade einmal 75.000 deutsche Internetadressen. Heute sind es über elf Millionen. Kein Marketinginstrument entwickelt sich so rasant wie das Internet. Und kein Marketingthema hat in den letzten zehn Jahren so viel neues Wissen produziert, wie Online-Marketing. Dieses Wissen kompakt zusammenzuführen, war längst überfällig.

Manche hatten das Thema Internet nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 schon für tot gehalten. Unter dem Stichwort „Web 2.0“ ist es jetzt wieder quicklebendig: Onlinewerbung wächst zehnmal schneller als alle anderen Werbeträger. In den USA  wird mehr Zeit mit dem Internet verbracht als vor dem Fernseher. Über 95 Prozent der deutschen Jugendlichen sind online, die meisten täglich. Der Besuch bei Google, Wikipedia und eBay ist so selbstverständlich wie der Gang zum Bäcker. Immer öfter wird das Internet zu Rate gezogen: Partner finden, Wohnung suchen, Auto kaufen, Urlaub planen, Geld überweisen.

Während ihre Kunden fleißig im Internet surfen, tun sich Unternehmen oft schwer. Wie baue ich meine Homepage richtig auf und wie halte ich sie aktuell? Wie bringe ich mehr Besucher dort hin? Viele Chancen werden vertan: Umsatz steigern, Kunden binden oder Beratungskosten sparen. All das funktioniert bereits. Händler finden neue Kunden über Suchmaschinen, Affiliatesysteme und Preisportale. Hersteller setzen Beratungsportale und nutzergenerierte Inhalte ein. Markenartikler bauen Social Communities zum Fanportal aus und nutzen neue Branding-Chancen.

Bisher fehlt eine Zusammenfassung des Wissens dieser jungen Branche. Zwar gibt es eine Reihe exzellenter Fachbücher über Teilaspekte, aber kein Kompendium aller Bereiche. Für dieses Buch wurden die jeweils renommiertesten Experten der unterschiedlichen Teilgebiete als Autoren gewonnen. Die über hundert Spezialisten repräsentieren das Who-is-Who der deutschsprachigen Onlinebranche. Es sind erfolgreiche Fachbuchautoren,  hochrangige Experten aus renommierten Unternehmen sowie anerkannte Wissenschaftler.

Dieser Leitfaden soll für Sie als Anwender eine praxisorientierte Anleitung mit nützlichen Tipps und Tricks sein. Am Kapitelanfang finden Sie jeweils eine einführende Zusammenfassung, um die Bedeutung der einzelnen Themen einzuordnen. Ergänzende Informationen finden Sie auch im Internet unter http://buchblog.marketing-boerse.de. Anregungen, Themen- und Autorenvorschläge dürfen Sie gerne direkt an mich senden: schwarz@absolit.de.

Möge dieses Buch Ihnen neue Anregungen geben und die Umsetzung Ihrer Ideen erleichtern. Möge es helfen, in sinnvoller Ergänzung zum realen Leben auch online Beziehungen zu Menschen aufzubauen und zu pflegen. Möge es als Nachschlagewerk ein treuer Begleiter Ihres Onlineerfolgs werden.

Torsten Schwarz
Waghäusel im September 2007

Kapitel 1: Einleitung

Abgelegt unter: - 1 Einleitung — schwarz am 1. September 2007 um 14:25

Ossi Urchs: 13 Jahre Web-Marketing
1989 entwickelte Tim Berners Lee das World Wide Web
Marc Andreessen schuf 1993 mit Mosaic den ersten modernen Browser
Von BTX, CompuServe und AOL zum offenen WWW
Web 2.0: Der Nutzer rückt in den Mittelpunkt
Web 2.0 – Das Mitmach-Web
Tim O’Reilly: Web 2.0 ist vor allem eine Haltung, keine Technologie
Vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten digitaler Inhalte
Gemeinsam Wissen erwerben und ausbauen
Die Technik wird einfacher nutzbar
Offene Standards bringen schnellere Verbreitung
Web erweist sich als anpassungs- und entwicklungsfähigstes Massenmedium
Internet lässt Sender und Empfänger verschmelzen
Interaktiv und multimedial
Werbung wird auf Anforderungen jedes einzelnen Kunden reagieren müssen
Online-Werbung ohne Interaktion
Klick mich!
Auch die ersten Autos sahen aus wie Pferdekutschen
Werbeerfolg messen: Vom Hit zum Unique User
Störende Werbung wird ausgeblendet
Klickraten im Promillebereich
Chancen der persönlichen Ansprache werden noch lange nicht genutzt
In der „New Economy“ sollten wirtschaftliche Regeln nicht gelten
Google erfindet die Relevanz neu
Googeln wird zum Synonym für Internet-Suche
Google weiß, welche Werbung welche Nutzer will
Suchanzeigen kosten nur, wenn jemand draufklickt
Textanzeigen stören weniger
Google schafft kostenlose Anwendungen
Schnelles Internet setzt sich durch
Internet verdrängt keine klassischen Massenmedien
Nicht nur Transport und Verteilung sondern auch die Inhalte selbst sind im Web preiswerter
Nur einige wenige verdienen mit Web 2.0 Geld
Wertschöpfungs-Netze lösen Wertschöpfungs-Ketten ab
Emanzipierte Nutzer-Kunden sind kein Objekt der Wertschöpfung mehr
Marken werden zum Objekt einer  weltweiten Konversation
Cluetrain-Manifest: Märkte sind Konversationen
Lagerfeuer, Kneipen und Fußballplätze

Christian Bachem: Der multioptionale Kunde im Web
Je mehr Nutzer, desto wertvoller
Über 96 Prozent der Jugendlichen sind online
Internet ist der Grund einen PC zu kaufen
Mehr Zeit für Internet als für Zeitschriften
Am Anfang steht die Informationssuche
Internet als Kommunikationsmittel
Transaktion: Bestellen per Mausklick
Kooperation schafft Vertrauen
Erfahrene Amazon- und eBay-Kunden vertrauen der digitalen Transaktion
Erwartungen an Unternehmensangebote steigen
Unkalkulierte Wartezeit bringt eine kapitalistische Wartegemeinschaft an den Rand des emotionalen Ausnahmezustands
Internet-Kunden haben andere Ansprüche an Filialen
Kunden erwarten Angebote auf allen Kanälen
Channel-Hopper sind normal
Neuer Prozesswettbewerb: Nach der Aldisierung die Amazonisierung
Wann wurden Sie an der Supermarktkasse nach Ihrer E-Mail-Adresse gefragt?

Ralf T. Kreutzer: Kunden-, Vertriebs- und Mitarbeiterorientierung 
Dem Online-Marketing fehlen oft die Ziele
Auch online ist Kunden- und Vertriebsorientierung nur durch engagierte Mitarbeiter möglich
Je weiter oben Manager sind, desto schlechter kennen Sie ihre Kunden
Customer-Touchpoints machen Kundenerfahrungen messbar
Reaktionen von Kunden versickern
Kundenkommentare ungefiltert und unverfälscht direkt in die richtigen Unternehmensbereiche bringen
Mystery-Research: Dokumentation des Serviceerlebens im Onlinebereich
Kunden per Blog involvieren
Online-Panels helfen Flops zu vermeiden
Kundenwert durch Scoring ermitteln
87 Prozent der Arbeitnehmer ohne echtes Engagement
Kontinuierliche Rückinformation wichtig
Mitarbeiter sollen Unternehmensziele kennen
Weblogs verbessern interne Kommunikation
Wikis machen Wissen über Hierarchiegrenzen hinweg sichtbar
Balanced Scorecard-Konzepte weiterentwickeln
Betriebliches Vorschlagswesen als Indikator
Einzelne Medien auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zuschneiden
Erst Mitarbeiter und Vertriebspartner informieren, dann an die Öffentlichkeit gehen
Ablauf und Organisation sind komplexer geworden

Martin Groß-Albenhausen: Online-Marketing im Versandhandel
Fast die Hälfte des Umsatzes wird online gemacht
Nicht weniger, sondern mehr Kataloge
Jüngere shoppen bevorzugt online
Kunden erwarten Online-Bestellmöglichkeit
Kollektionen werden im Internet getestet
Kataloge bewirken Onlinenachfrage
Social Commerce löst Sammelbesteller ab
Versandhändler werden Dienstleister für Marken und Kunden

Harald R. Fortmann: Marktentwicklung im Online-Marketing  
Online-Werbemarkt wächst überproportional
Über eine Milliarde Euro für Suchmaschinenmarketing
Ungenauigkeiten bei den tatsächlich ausgelieferten AdImpressions
Umsätze aus Mobile Marketing und Rubriken- und Kleinanzeigen sollen folgen
Nicht berücksichtigt sind die Agenturhonorare

Dirk Ploss: Geschäftsmodelle im Internet
Jeden Tag ein neues Produkt verkaufen
Neue Dienstleistungen finden ihre Käufer
Handel mit Kundenprofilen
Leads qualifizieren und weitervermitteln
Wofür Nutzer bereit sind, Gebühren zu zahlen
Angebot und Nachfrage direkt miteinander in Kontakt bringen
Der wertvolle Kundenstamm heißt heute Community
Auch von Spenden kann man leben
Erst die Leidenschaft, dann das Geschäftsmodell
Stärken des Internet für die eigene Marke nutzen
Schneller Aufbau von Reichweite entscheidet über den Erfolg
Ohne Kunden kein Geschäft

Kapitel 2: Multichannel-Marketing

Abgelegt unter: - 2 Multichannel — schwarz am 1. September 2007 um 14:24

Bernd M. Michael: Online werben  
Aufstieg und Fall der „New Economy“ sind noch nicht lange her
Hektische Firmenaufkäufe entziehen sich üblichen Bewertungssätzen
Internet wird für Markenaufbau und Markenpflege vernachlässigt
Klare Fakten über Werbewirkung fehlen
Was YouTube mit Radiostationen verbindet
Wer den besten Content hat, bietet den besten Werbeplatz
In der Pionierphase hilft nur gesunder Menschenverstand
Welche Markenwerte können im Internet besser vermittelt werden?
Ist Targeting teurer als die dadurch erreichte Steigerung der Effizienz?
Umgang mit Nutzern, die nur möglichst schnell an die gewünschten Informationen kommen wollen
Online-Werbung soll gut ankommen und nicht stören
Nicht alle Konsumenten beeinflussen aktiv die Gestaltung der Marke
Fanclubs für Marken aufbauen
Web 2.0-Angebote erobern sich Gunst der Internetbesucher
Brand Manager profitieren von nutzergenerierten Inhalten
Longtail oder Pareto
Vom stationären Computer-Aided-Selling zum mobilen Herzen-Gewinnungs-Marketing
Enge Vernetzung von Off- und Online
Die richtige Menge Geld im richtigen Medium bei der richtigen Zielgruppe ausgeben
Psychografie oder kalkulierte Ungenauigkeit?
Internetnutzer strahlen als Meinungsbildner auf weniger konsumkräftige ab
Media-Fachleute werden zu Investitionsberatern
Agenturbranche tut gut daran, in Systeme zu investieren, die den Wert von Online- und Offline-Werbung messbar machen
Google kauft Forschungswissen über Messbarkeit von Onlinewerbung
Online-Media-Anbieter stören das Kunde-Agentur-Verhältnis
Die Rollen von Onlinespezialisten, Media-Agenturen und Kreativen verschieben sich
Markenhersteller lernen schnell
Vernetzung praktizieren und Konvergenz zwischen allen Medien immer neu prüfen

Sebastian Turner: Crossmedia orchestrieren  
Blogs beeinflussen Börsenkurs
Werbeversprechen müssen glaubwürdig sein
Lügen werden schnell entlarvt
Orchestrierung: Kommt die Melodie an, ist das Internet Resonanzboden.
Dissonanzen produzieren nur Chaos.
Einzelstimmen eskalieren schnell zu unbeherrschbarer Massenkritik
Marketing kann von der Politik lernen

Harald Kratel: Anforderungen an Crossmedia-Kampagnen  
Kunden sind schon heute crossmedial unterwegs
Chancen noch nicht genutzt
Crossmedia ist mehr als nur eine zentrale Leitidee

Christian Michael, Alexa Rose: Onlinewerbung und Offlineleben  
Online suchen aber nicht kaufen
Die meisten Suchanfragen haben mit Produkten zu tun
Hornbach baut Website zu Beratungsportal aus
Kanalwechsler geben dreimal soviel aus wie klassische Konsumenten
Globetrotter verknüpft alle Kanäle
Auf jede klassische Werbekampagne folgt heute eine Flut von Suchanfragen
Kunden aus der Online-Welt in die Filiale holen
Nachkaufen kann man im Internet

Sebastian Grimm: Die Kommunikationskanäle  
Kunden wählen den für sie bequemsten Kanal
Unternehmen können noch immer keine E-Mails beantworten
Filiale bietet persönliche Beratung und Service
Filialen sind nicht immer geöffnet
Außendienst kennt die Kunden
Mit Partnern effizient die Reichweite erhöhen
Beim Brief fehlt die Interaktion
Automaten müssen einfach zu bedienen sein
Telefon bietet den direkten Dialog
Massenmedien schaffen Reichweite
Internet kann Prozesse automatisieren
Online-Selbstbedienung
Videotext, SMS und Mobile-TV
Wer online bucht, zahlt weniger
Kannibalisierung und Kanalkonkurrenz

Heinz Dallmer, Jan Dirk Dallmer: Direct Marketing im Wandel  
Die technologische Entwicklung im Medienbereich ist einer der einflussreichsten Treiber für den Wandel in der Marketing-Kommunikation
Expertensysteme führen datawarehouse-basiert zu objektivierten Entscheidungsempfehlungen für den Direct Marketing-Anwender im Unternehmen
Produkte werden sensibel und reaktionsfähig
Gleichgesinnte verschaffen vermeintliche Sicherheit, das Richtige zu tun
Reaktionszeiten von mehreren Tagen und wochenlange Lieferzeiten werden bei bestimmten Produkten kaum noch akzeptiert
Auditshifting: Steigerung des Absatzpotentials durch Präsenz in TV-Verkaufsshows
Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen Image und der Qualität der Werbemaßnahmen
Kulturelle Unterschiede und unterschiedliches Nutzungsverhalten
Mit Datamining-Tools wird während des Callcenter-Gesprächs eine Analyse des Kunden- und Interessentenprofils durchgeführt
Onlineerfolg per E-Commerce funktioniert häufig erst durch Offlinekommunikation wie zum Beispiel Printwerbung

Anita Petersen, Heiko Lehmann: Direktmarketingkanäle
Direktmarketing braucht einen Rückkanal, über den Interessenten auf Werbung reagieren
Antwortkanal zum werbetreibenden Unternehmen
Telefonische Rückmeldung am beliebtesten
Deutsche Reagierer sind Online-Muffel
Kleine Unternehmen haben Nachholbedarf
Werbebriefe stehen ganz oben
Online-Werbung folgt an Platz zwei
Unternehmen rufen lieber selbst an, als in telefonischen Kundenservice zu investieren
Online wächst am stärksten
Internet hat noch Potenzial
Internet als Marketinginstrument auch für kleinere Unternehmen erschwinglich
E-Mail-Marketing oft ohne klares Konzept

Elke Fleing: Online-Marketing für Kleinunternehmen  
Je kleiner die Unternehmen, desto kritischer wird hinterfragt
Auch preiswerte Content-Management-Systeme bieten großen Nutzen
Webseiten sollten Kundenfragen beantworten
Wer Wissen verschenkt zieht Leser an
Viele Links bringen viel Traffic
Interne Links setzen
Im Seitentitel wichtige Suchworte nennen
Pressemeldungen für alle, die etwas mitzuteilen haben
Auch ein Bog muss beworben werden
Eigene Inhalte hinzufügen
In Online-Netzwerken aktiv sein

Felix Holzapfel: Guerilla-Marketing  
Nur noch das Unerwartete wird gemerkt
Gesprächsstoff schaffen
Gute Ideen und Verknüpfung der Medien
Auch Global Player nutzen Guerilla Marketing
Chancen beim Schopfe greifen
An den nächsten Schritt denken
Was Menschen bewegt
Reizthema finden
Bilder wirken besser als Worte
Tageszeitungen berichten
Initialzündung für die Verbreitung finden
Werbefilmportale: zooppa.com  scenewon.com  crazyaward.de
Werbevideo im Internet sind erfolgreich
Sogar im Fernsehen gezeigt
Den Präsidenten beleidigen
Aktuelle Themen schnell aufgreifen
Internet steigert Nachhaltigkeit
Gute Ideen nicht weich kochen
Rechtliche Konsequenzen im Griff behalten

Kapitel 3: Nutzer und Verhalten

Abgelegt unter: - 3 Nutzer — schwarz am 1. September 2007 um 14:22

Susanne Fittkau: Nutzer und Nutzung des Internets 
Das Geschlechterverhältnis ist seit 2006 erstmalig ausgeglichen
Während unter den Internetanwendern jeder Zweite das Abitur aufweisen kann, ist es im Bundesdurchschnitt nur circa jeder Fünfte
Unterhaltungsorientierte verbringen gern Zeit mit Familie und Freunden; sie interessieren sich überdurchschnittlich häufig für Musik, Film, Kino, Fernsehen und Mode beziehungsweise Trends
Die Shoppingorientierten stellen die mit Abstand erfahrenste Nutzergruppe dar
Onlinekommunikation und aktuelle Information die häufigsten Gründe für die Nutzung des Internet
Informationswert sowie die Aktualität einer Website sind am wichtigsten
Fast ein Drittel besucht regelmäßig Weblogs, vier Prozent verfassen mindestens einmal in der Woche Weblog-Beiträge und zwei Prozent Wiki-Beiträge
Zwanzig Prozent versteigern etwas im Internet
Nutzungsinteresse und tatsächliche Nutzung nehmen mit zunehmendem Alter ab

Axel Dammler: Nutzerverhalten junger Menschen im Netz  
Internet wird zum Alleskönner
Ab 12 sind die meisten Kinder mehrmals wöchentlich online
Jugendliche nutzen ICQ, MSN und E-Mail
Internet bildet neue Medienkompetenz heraus
E-Commerce spielt wichtige Rolle
Kommunikation muss umsonst und unkompliziert sein
Angesagte Communities müssen auch zur Marke passen
Nutzwert und kostenlos sind die Stichworte
Virtuelle und reale Welt verbinden
Handy-Flatrate kommt

Alexander Wild: Die Zielgruppe 50plus im Netz  
Die über 50-Jährigen stellen das größte und am schnellsten wachsende Nutzersegment im Netz
Menschen über 50 Jahre fühlen sich deutlich jünger und finden, dass sie auch so aussehen
Die Älteren gehören zu den am besten informierten und engagiertesten Konsumenten
Die Gruppe oder Community, der sich der Einzelne angeschlossen hat, wird immer wichtiger
Extrovertierter Lebensstil mit Trendsportarten, Reisen, Kino und Ausgehen
Setzen Sie auch auf die hohe Glaubwürdigkeit redaktioneller Berichterstattung
Sprechen Sie deutsch
Verzichten Sie auf blinkende Gimmicks auf Ihren Internetseiten
Reagieren Sie entgegenkommend auf Kritik und Reklamationen

Jens von Rauchhaupt: Ethno-Marketing online  
Wer eine Auto- oder Lebensversicherung verkaufen will, der muss die kulturellen Eigenarten seiner Käufer kennen
15,3  Millionen Menschen mit Migrationshintergrund
Ad-Server stellen die Spracheinstellungen des Browsers fest. Zusammen mit der IP-Nummer wissen Vermarkter von Webseiten ganz genau, wo der Nutzer herkommt
Kabel Deutschland und die Postbank arbeiten bereits mit türkischsprachigen Werbemitteln
Germany.ru ist richtet sich an die russischen Migranten

Kapitel 4: Webdesign

Abgelegt unter: - 4 Webdesign — schwarz am 1. September 2007 um 14:15

Christoph Fasel: Sprache im Internet  
Lesen am Bildschirm dauert 25 Prozent länger als Lesen von gedruckten Texten
Klaren Leserführung und überschaubare Struktur
Was ich nicht mühelos verstehe, kann mir nie gefallen
Nur wer den Text auf der Website begreift, bleibt uns als Nutzer erhalten
Nicht den übergeordneten Begriff, sondern immer das noch besser passende Wort suchen
Leser in die Lage versetzen, die zentrale Aussage des Textes in zwei bis drei kurzen Sätzen wiederzugeben
„Optimierung und Beschleunigung in allen Systembereichen“
„Das Nichtbeachten dieser Vorschrift hat Bestrafung zur Folge“
„Isarmetrople“ und „Spree-Athen“ sind abgelutscht
„Problematiken“ und „Problembereiche“

Hans-Peter Förster: Corporate Wording  
Unser neuer CEO wollte eine neue Homepage
Diskrepanz zwischen Versprechen und Realität
Stockt der Wissensfluss, kommt es bei Marktpartnern zu einer Wissenslücke
Markenidee muss in wort- und bildstarken Erlebnissen inszeniert werden
Online-Texter sollten Grundverhalten des Wahrnehmens, Bedürfnisse sowie Werte der Besucher kennen
Rationaler oder emotionaler Internet-Auftritt
Online-Texter sollten gute Menschenkenner und exzellente Verkäufer sein
Sachorientierte Produkte oder abstrakte Leistungen emotional umsetzen
Ladezeiten, lange Texte zum Scrollen und Reizüberflutungen lösen Blockaden aus
Corporate-Wording im Internet muss drei Punkte erfüllen
Man brauche gewöhnliche Worte und kommuniziere ungewöhnliche Dinge
Schnelltest der wichtigsten Regeln für lesefreundliche Texte

Mario Fischer: Usability und Stickyness  
Unterbewusstsein steuert stärker als uns lieb ist
Menschen machen sich in 50 Millisekunden ein erstes Bild einer Webseite
Übervolle Webseiten, auf der verschiedene Firmen-Abteilungen um die Aufmerksamkeit des Besuchers heischen
Dinge, die zusammen gehören auch optisch zusammen gruppieren
Menschen ziehen geschlossene Objekte offenen vor
Hirnfaulheit unterstützen und es den Besuchern möglichst einfach machen
Keiner weiß, was angeklickt werden kann
Entschärfen Sie optische Klickreize
Bedeutung der Navigation und ihrer Begriffe nicht unterschätzen
Jeder zweite Besucher erwartet die Hauptnavigation vertikal auf der linken Seite einer Website
Navigation kritisch unter dem „Ich-war-noch-nie-hier“-Blick betrachten
Jedes vermeidbare Pull Down-Feld gnadenlos entfernen
vergrößerbare Bilder
Schreiben und formulieren Sie knapp und auf den Punkt

Frank Puscher: Usability – Neue Technik, alte Probleme  
Keine Serverabfrage nötig
Nutzer kann viel schneller Texte bearbeiten, Suchergebnisse live filtern, Objekte auf der Seite verschieben oder Formulare vom Programm ausfüllen lassen
Inhaltliche Veränderungen ohne einen Link oder Button anzuklicken
Fehlermeldung kann direkt neben dem entsprechenden Eingabefeld angezeigt werden
Formular liefert eine Liste der „erlaubten“ Feldinhalte zurück
Button sagt nicht was nach einem Klick passieren wird
Inhalte auf einer Seite beliebig  verschieben
Kombination aus Plus- und Minus-Symbol oder einen Schieberegler
Hinzufügen und Ändern von Inhalten
Misstrauen in Web-Anwendungen geschürt
Schöne Grafik kann dem Nutzer die Aufmerksamkeit rauben
Gelungenes Schieberegler-Interface zeigt der Spielehändler Sqoop
Benutzer muss die Funktionalität einer Anwendung klar erkennen können

Arndt Groth: Die Gestaltung von Onlineshops  
Gestaltung des Onlineshops ist zentraler Erfolgsfaktor für Onlinehandel
Lenken Sie Kunden nicht mit irrelevanten Informationen vom Kauf ab
Nützliche Zusatzinformationen zu Produkten anbieten
Bestellabbrüche führen zu Milliardenverlusten
Beim Bestellvorgang das Gefühl der absoluten Kontrolle haben
Lange Lieferzeiten sind Grund für Bestellabbruch
Folgebestellungen nach der Eingabe des Namens und des Passworts einfach machen

Frank Puscher: Gute Suche gewinnt Kunden  
Lästern über die Qualität interner Suchmaschinen gehört seit Jahren zum Standardrepertoire von Referenten und Rednern auf Usability-Kongressen
Selbst die größten deutschen Websites präsentieren nach wie vor Suchfehler in Serie
Häufungen bei Suchbegriffen deuten auf Mängel in der klassischen Rubriknavigation hin
Suchmaschine soll die automatisches Tracking integrieren und Berichte schreiben
Suchmaschinen, die auf dem Http-Server mitlaufen, verlangsamen das Gesamtsystem
Tags werden von den Nutzern und nicht vom Seitenbetreiber vergeben
Suchmaske im oberen Teil der Startseite
Wenn Sie große Datenbestände durchsuchen müssen, blenden Sie eine Unterbrechergrafik ein
Wenn es Produktseiten zum Suchbegriff gibt, dann landen diese oben
Hervorhebung des Suchbegriffs im Treffer
TopTen-Liste der Suchbegriffe publizieren
Suchmaschine für den deutschen Markt muss Umlaute beherrschen
Liste der meistbesuchten Seiten oder bestverkaufenden Artikel

Carsten Kraus: Nur wer findet, kann auch kaufen  
Suche und Navigation optimieren
Besucher will gar nicht kaufen, sondern sich nur informieren
Lederjake oder Jacke aus Nappaleder?
Suchergebnis einschränken
Antwortseite nach spätestens zwei Sekunden aufgebaut
Preis, Lieferbarkeit, Bild und weitere entscheidungsrelevante Informationen immer an der gleichen Stelle

Karsten Büttner: Landeseiten im Online-Marketing  
Landeseiten sind die Fortsetzung von Anzeigen
Landeseiten verfolgen nur ein Ziel
Aus Besuchern qualifizierte Interessenten machen
Drei unterschiedliche Aufgaben von Landeseiten
Vertrauensaufbau bis zum „Ja, ich will“
In Empfang nehmen und zum Kauf des Produktes animieren
Landeseiten sind Tunnel
Landeseiten sind zielgerichtet und variantenreich
Bei Dienstleistungen ist Vertrauen ein wesentlicher Verkaufsfaktor
Erzeugung spezialisierte Landeseiten kann weitestgehend automatisiert werden
Dynamische Landeseiten im E-Mail-Marketing
Fokussierte Landeseiten können Sichtbarkeit und Ranking der Webseite verbessern
Kurze Absätze mit maximal drei Zeilen
Wahlfreiheit erhöht die Gefahr Kunden zu verlieren
Was schätzt Ihr Zielpublikum an Ihrem Produkt am meisten?
Einwänden begegnen durch spezielle Seiten, Audio- oder Videoclips
Eindeutige Handlungsaufforderung klar formulieren und visualisieren
Online-Marketing kann einfach und kostengünstig Varianten testen
Testen von Landeseiten nur mit Multivariantentests
Jede Variante eines Elements erhöht die Optimierungsmöglichkeit

Jörg Rensmann: Content-Syndication mit RSS 
Unter Content Syndication wird die mehrfache Verwendung von Inhalten verstanden
Eigenen RSS-Feed auch bei den verschiedenen RSS-Verzeichnissen anmelden
Einsatz eines Filters bei Content Syndication wichtig.
Warten, bis Nutzer verstehen, was ein RSS-Reader ist und wie man diesen nutzt
Sobald ein Tor gefallen ist, wurde dieses in Echtzeit auf den Bildschirm projiziert
RSS-Feeds für die Integration auf der eigenen Website

Michael Charlier: Barrieren vermeiden  
Brillenträger ohne Brille, Geschäftsleute unterwegs mit Handheld und Hotelgäste mit Volumentarif
Ursachen von Barrieren erkennen, unnötige Hindernisse vermeiden und Abhilfe schaffen
Vom World Wide Web Consortium erarbeitete Webstandards beschreiben Programmierung von Webseiten
Zentrale Elemente jeder Website wie Logos, Überschriften, Navigationspunkte oder hervorgehobene Links
Jeder zehnte Mann ist rot-grün-blind
Navigation soll Besuchern helfen, dorthin zu kommen, wo sie hinwollen
Aufgemotzte Sprache bleibt möglicherweise komplett unsichtbar
PDFs bringen den Rechner des Empfängers zum Absturz
Text mit Abschnitts- und vielleicht sogar Zwischenüberschriften gliedern
Content-Management-Systeme und Web 2.0 bereiten Probleme
Typo 3, Joomla!, Plone, Papoo und andere können standardkonforme, attraktive und hochgradig zugängliche Webauftritte generieren

Ulrich Kampffmeyer: Worauf es bei der CMS-Auswahl ankommt 
Web Content Management und Enterprise Content Management
Produktkataloge, Presseinformationen und News verwalten
Was soll erreicht, verbessert und verändert werden?
Lizenzkosten und Verantwortlichkeiten
Application Service Providing (ASP) und Software as a Service (SaaS)
Fachportale bieten Hilfe bei der Auswahl
Inhalte beliebig wiederverwenden
Suchmaschinen haben ganz besondere Ansprüche

Kapitel 5: Onlinewerbung

Abgelegt unter: - 5 Onlinewerbung — schwarz am 1. September 2007 um 14:09

Matthias Ehrlich: Die Entwicklung der Onlinewerbung  
Ausgaben für Online-Werbung weit vor Radio, Außenwerbung und Kino
Bestimmte Zielgruppen sind bereits heute nur noch im Internet zu erreichen
Suchwortvermarktung überträgt die Funktionsweisen des Direktmarketings
Anforderungen gehen in Richtung Imagewerbung
Targeting regelt Frequenz und Kontakthäufigkeit und minimiert Streuverluste
Von der umfeldzentrierten zur nutzerzentrierten Werbung
Alter, Geschlecht und Einkommen reichen nicht aus, um unterschiedliche Lebensstile zu erklären
Zielgruppe mit Videowerbung besser zu erreichen als mit traditionellen TV-Spots
Werbung muss für den Nutzer relevant sein

Moritz Diekmann: Onlinewerbung unterstützt Markenaufbau 
Das Internet hat die grundlegenden Fragen der Kommunikationsplanung nicht außer Kraft gestellt, sondern lediglich neue Möglichkeiten der Kommunikation mit den Konsumenten gegeben
Kommunikations- und Mediaagenturen bieten umfassende Analysen  über das Mediennutzungsverhalten der jeweiligen Zielgruppe
Bei Konsumgütermarken ist die Website eher eine Art „elektronischer Beipackzettel“
„Sampling on Demand“ kann über die Adresserhebung eine folgende Kommunikation mit dem Konsumenten einleiten
Günstige Cost-per-Lead erfordern Zugeständnisse bei der Zielgruppengenauigkeit
Ziel der Branding- Kampagne kann das einfache  Betrachten der Werbung sein
Frequency Cap: WWW kann als einziges Medium die Kontaktdosis pro Konsument aussteuern
Manchmal kann eine Marke aus einer Interaktion heraus ihren Produktvorteil leichter verdeutlichen, als durch das bloße Anschauen eines (Online-) Werbemittels
Branding-Kampagnen haben das Potenzial, die nächsten Wachstumsschübe zu begründen

Carsten Sander, Alexander Schott: Bannerwerbung 
Standardformat für Werbebanner hat sich seit 1994 gehalten
Werbekunden die Produktion und Anlieferung von Online-Kampagnen leichter machen
Full-Banner erreicht höchste Reichweite
Ein Auto kann in einem Banner losfahren und in einem Skyscraper wieder auftauchen
Schiebt sich für einige Sekunden über den Inhalt, erzielt dabei hohe Aufmerksamkeit
Non-Standard ist aufmerksamkeitsstark aber teurer
Studie testet Aufmerksamkeitsleistung, Werbewirkung und Nutzerakzeptanz
Je weniger störend desto beliebter oder akzeptierter die Werbeform
Klickraten bei durchschnittlich 0,18 Prozent und rückläufig
Im schlechtesten Fall ein ramponiertes Image ohne mögliche Einflussnahme
Größere Banner nur für moderne Handys der Geräteklasse 5 mit großem Display

Ulrich Hegge: Targeted Advertising  
Targeting will be the most important way of doing Interactive Marketing
Sofort ist bekannt, wann welche Zielgruppe in welchem Umfeld reagiert
Daten werden explizit vom Nutzer angegeben und zur Verwendung freigegeben
Textanalyse des Inhaltes einer Webseite und Anzeige von Werbung, die zu diesem Inhalt passt
Aus dem Online-Verhalten Rückschlüsse auf  Interessen ziehen und passende Werbung überall anzuzeigen, wo jemand online ist
Vermarktung von Zielgruppen, die bei einer reinen Umfeldplanung gar nicht buchbar sind
Anreicherung mit Marktforschungsergebnissen und soziodemografischen Daten
Geo-Targeting, Keywords, Soziodemografie und Interessensaffinität einbeziehen
Gezielte Ansprache im richtigen Moment
Targeted Advertising ermöglicht es einem Advertiser, seine Streuverluste zu reduzieren und eine höhere Response- und Konversionsrate zu erzielen
Preis je ausgelöster Aktion und Qualifikation der generierten Leads
Oberstes Ziel ist die Vermeidung von Streuverlusten

Mark Grether, Rosa Markarian: Markenwerbung im Internet  
Werbeumfelder helfen Marken Bekanntheit und positives Markenimage aufzubauen
Buchung von passenden Umfeldern
Werbung in klassischen Umfeldern erreicht nur Teile der Zielgruppe und produziert ineffiziente Streuverluste
Targeting erreicht Nutzer unabhängig vom Umfeld in dem sie sich gerade aufhalten
Targeting-System umfasst die gesamte Reichweite
Werbung soll Menschen am Beginn eines Entscheidungsprozesses ansprechen
Definierte Zielgruppen über die gesamte Reichweite aller beteiligten Portale ansprechen
Soziodemografische Merkmale mit Einstellungen und Wertvorstellungen kombinieren
Lebensweltmodelle sind weit verbreitet, da der Lebensstil einen großen Einfluss auf die Wahl der passenden Produkte hat
Kaffeetrinker, die nur Premium-Kaffee trinken oder Konsumenten, die am liebsten Müsli bei Aldi kaufen ohne Umwege direkt ansprechen
Jede Werbung hinterlässt einen Eindruck und formt das Bild einer Marke
Seitenaufrufe auf tassimo.de um knapp 95 % gesteigert

Hansjörg Zimmermann: Kreative Onlinewerbung  
Kreativität ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern auch der Disziplin
Nur zwei herausragende Beispiele: Ron Hammer und Horst Schlämmer
Eine klassische Agentur hat allen gezeigt, was kreative Online-Werbung ist
In der zweiten Woche Platz fünfzig in den Deutschen Blogcharts

Anja Rau, Sabine Raffel: Ingame-Advertising  
Aus dem Rennspiel auf Ihrer vernetzen Spielkonsole direkt zur Webseite des Handy-Anbieters
Werbefläche in Toplage, die seine Kampagne nur den Passanten zeigt, für die sie Relevanz hat
Ingame Advertising oder Ingame Werbung bezeichnet Produkt- oder Markenwerbung, die innerhalb eines Video-, Online- oder Computerspiels geschaltet wird
Medial organisierte Diskussion um Computer- und Videospiele beschwört regelmäßig Sucht und sozialen Abstieg
Gamer sind eine interessante, werberelevante Zielgruppe
Werbeflächen werden im Vorfeld definiert und können eingebucht werden
Der erzählerische Rahmen des Spiels und die Kampagne müssen aneinander angepasst werden
Wenn Sie einen modernen Stadt-Flitzer bewerben wollen, dann nicht dort, wo Feen und Orks durch den Elbenwald streichen
Nutzerverfassung ist tatsächlich einer der kritischen Faktoren im Ingame Advertising
Positive Grundstimmung ist eine komplexe Herausforderung für das Ingame Advertising

Alexander Wunschel: Werbung in audivisuellen Onlinemedien  
Neue Mediennutzungsumgebung für audiovisuelle Inhalte
Interessante Zielgruppen entziehen sich zunehmend der Marktkommunikation
Neue Werbeformen wie PreRollAd oder PostRollAd
Podcasting ist „Opt-In“-Kommunikation, bei welcher der Konsument aktiv den Kanal auswählt
Weitaus höheren Tausend-Kontakt-Preis als im klassischen Radio
Werbung wird aktiver wahrgenommen
AdServer schaltet PreRollSpot vor, der klickbar und damit rückkanalfähig ist
Konkrete Werbewirkungsnachweise der neuen Werbeformen stehen noch aus

Kapitel 6: Suchmaschinenmarketing

Abgelegt unter: - 6 Suchmaschinen — schwarz am 1. September 2007 um 14:07

Christian Petersen: Suchmaschinen: Die Businesslotsen im Internet  
Präsent sein, wenn Kunden etwas suchen
Hinter jeder dritten Suchanfrage steckt eine Kaufabsicht
Online-Besucher sind wirklich interessiert
Suchwortvermarktung Hauptumsatztreiber im Online-Marketing
Absatz- und Brandingziele
Sowohl Textanzeigen wie auch Index zählen
Spider, Robots und Crawler
Relevante Inhalte zählen
Empfehlungen zählen
Suchmaschinenoptimierung ist langfristig angelegt
Suchanzeigen sind steuerbar
Drei Anbieter: Google, Yahoo und Miva
Suchwort muss hundertprozentig passen
Kampf um Toppositionen treibt Preise hoch
Wer Nischen bucht, bekommt viel Werbung für wenig Geld

Marcus Koch: Erfolgsfaktoren im Keyword-Advertising  
Einblenden von Textanzeigen gesteuert durch die automatisierte semantische Analyse des Inhalts einer Webseite
Zu jedem Kampagnenziel gibt es zugehörige KPIs
Suchworte zu Gruppen zusammenfügen
Richtige Auswahl der Keyword-Optionen verbessert das Ergebnis erheblich
Clustering von Keywords und die Strukturierung von Kampagnen und Anzeigengruppen ermöglichen in Kombination mit den Matchingoptionen eine sehr genaue Auslieferung der Anzeigen
Bernd Skiera, E. Gerstmeier, T. Stepanchuk: Suchwortanzeigen positionieren  
Gebotsregeln sind gefährlich
Auch Qualitätsfaktor beeinflusst die Position
Historische Klickrate hat großen Einfluss
Unterschiede zwischen Yahoo und Google
Akquisitionskosten pro Kunde entscheiden
Zielkonflikt zwischen der Anzahl der akquirierten Kunden und den Akquisitionskosten pro Kunde
Akquisitionskosten pro akquiriertem Kunden übersteigen den erwarteten Kundenlebenswert
Suchmaschinenmarketing zählt zu den interaktivsten Formen der Online-Werbung
Werbende Unternehmen sollten nur in bestimmten Fällen Gebote für die obersten Positionen abgeben

Lukas Stuber: Keyword-Analyse  
Suchmaschinenmarketing hat mit der Sprache der Zielgruppe zu tun
Krankenkasse statt Krankenversicherung
Wer seine Webseite optimiert, ohne vorher Keyword-Werbung betrieben zu haben, operiert im Blindflug
Mit diversen Online Tools und etwas Systematik lässt sich eine Keyword-Welt abbilden
Das Tool gibt erste Aufschlüsse darüber, welche Begriffe überhaupt gesucht werden
Sämtliche Abfragen, die über Suchmaschinen laufen, über Jahre kumuliert
Begriffe können für sich alleine stehen, können aber auch miteinander kombiniert werden
Anfänglich sollten die Begriffe, wann immer halbwegs vertretbar, als „Broad Match“ gebucht werden
Nicht jeder Begriff, der im Rahmen der Keyword-Werbung eine gute Performance erzielt, ist ein Kandidat für die Suchmaschinenoptimierung
Schritt für Schritt über die Nischenbegriffe bis zu den populäreren Keywords hocharbeiten

Thomas Bindl: Suchmaschinenoptimierung  
Website gut auf die Algorithmen der Suchmaschinen zuschneiden
OnPage-Optimierung beschreibt all das, was man durch die Anzeige des Quelltextes sieht
Title ist aus zweierlei Gründen wichtig für den Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung
Die Meta-Description hat zwar keine direkte Auswirkung auf das Ranking, ist aber wichtig, weil sie die Klickrate beeinflusst
Bei Vermarktungsmodellen auf Tausender-Kontakt-Preis-Basis (TKP) kann ansonsten ein gewisser Prozentsatz an Besuchern verloren gehen
Pech für alle, die der Corporate Identity eine zu hohe Bedeutung zusprechen
Der Strong-Tag hat die meiste Auswirkung auf die Platzierung einer Seite
Sämtliche Parameter, die den Begriff „id“ beinhalten, sind zu entfernen beziehungsweise umzuschreiben
Weiterleitungen per Header-Redirects, insbesondere der „301-Redirect“, gelten als sicher
vertrauliche Daten immer mit einem Passwortzugang abgesichert werden. Dies schützt in den meisten Fällen auch vor Suchmaschinen
Inhalte, die über JavaScript/AJAX dargestellt werden haben in den letzten Jahren im Zuge der Web 2.0-Welle dramatisch an Bedeutung gewonnen
Suchmaschinen bedienen sich des „Social Engineerings“, wobei Nutzer die Informationen kommentieren oder einordnen
Interne Verlinkung bezeichnet das Setzen von Links innerhalb einer Domain, um möglichst großen Erfolg in den Suchmaschinen zu haben. Die externe Verlinkung beschreibt Links, die von anderen Domains kommen
Linktext ist entscheidend
Externe Verlinkung ist das wichtigste Instrument der erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung

Alan Webb: So vermeiden Sie einen Rauswurf aus dem Google-Index  
Folgen Sie den Webmaster-Richtlinien und produzieren Sie keinen Suchmaschinen-Spam
Viele Webseiten sind bereits abgestraft, ohne dass deren Betreiber dies wissen
Was früher die Abmahnung war, ist jetzt das Anschwärzen der Konkurrenz bei Suchmaschinen
Warum BMW bei Google gesperrt wurde
Linknetzwerke werden systematisch observiert
Jede Hektik ist verräterisch
Eigenständige Inhalte sind gefragt
Der moderne Gang nach Canossa

Rafael Azzati: Lokale Suche  
Für mittelständische Unternehmen ist Werbeerfolg im Internet oft schwer messbar
Mediadaten fehlen für viele Marktplätze, Verzeichnisse und Communities
Lokalisieren der Zielgruppe und die Wahl der richtigen Maßnahmen
Local Based Communities genießen bei den Nutzern eine sehr hohe Glaubwürdigkeit
Software analysiert den Informationsfluss im Internet
Nachfrage nach Badehosen im Winter fast genau gleich hoch ist wie im Sommer
News-Alert benachrichtigt sofort, wenn Ihr Stichwort auftaucht

Saje Asgari, Alexander Ewig: Lokale Eintragswerbung  
37 Prozent der Suchanfragen im Internet  mit regionalem Hintergrund
Nur jedes zweite Kleinunternehmen hat eigenen Internetauftritt
92 Prozent nutzen Telefon- und Branchenbücher
34 Prozent nutzen ausschließlich Onlineverzeichnisse
Zusatzinformationen wie Öffnungszeiten oder Verkehrsanbindung
Anzeige von Serviceleistungen, Standortanzeige, Routenplanung, News, Foto, Webdomain zum Eintrag sowie die kostenlose Anrufmöglichkeit
Aktualität des Mediums erlaubt effektivere Positionierung und Präsentation des Unternehmens als eine statische Print-Anzeige

Tim Schumacher: Domain-Namen und ihre Bedeutung  
Nachteile von Suchmaschinenmarketing sind die laufenden Kosten sowie die Abhängigkeit von Suchmaschinenanbietern
Zwei Drittel der Internetuser geben die URL direkt ein
Domains sind das Bindeglied zwischen Offline-Kampagnen und Online
Berechnung des Domainwerts analog zu im Suchmaschinenmarketing gezahlten Cost-Per-Click-Preisen
Traffic-Verwertung ist die einfachste Methode um zielgerichtet potentielle Kunden zu akquirieren
Vertipper, Produkte, Dienstleistungen und Slogans reservieren
Auch an .eu, .mobi oder .fr denken

Kapitel 7: Affiliate Marketing

Abgelegt unter: - 7 Affiliate-Marketing — schwarz am 1. September 2007 um 14:04

Alexander Kösters: Erfolgsfaktoren von Partnerprogrammen  
Orientalischer Basar
Nicht nur Vettern und Verwandte kassieren Vermittlungsgebühr
Werbematerial wird gestellt
Branche wächst um fünfzig Prozent
Vorteil der Bekanntheit
Transparenz vermeidet Ärger
Das richtige Werbemittel für die richtige Zielgruppe
Leads und Abonnements extra honorieren
Domainer haben besondere Anforderungen
Suchmaschinenoptimierer sind beliebt
Doppelstrategie der Advertiser
Die passende Landing-Page
Werbemittel können Image stärken oder Verkauf erhöhen
Direkt auf Produkte verlinken
Risiko zwischen Advertiser und Publisher gerecht verteilen
Komplexizität vermeiden
Rechtliche Aspekte
Für Suchmaschinenmarketing sind direkte Hyperlinks besser
Software mieten statt selbst betreiben
Vergleichbarkeit
Langfristige Beziehungen entscheiden
Affiliate Manager ist ein Vollzeitjob
Agenturen bieten aktuellen Überblick
Branchenbezogene Exklusivität
Rechte vergeben
Regeln definieren
Bekanntmachung über Spezialportale
Nicht zuviel versprechen
Aktiv in Communities
Publisher suchen
Missbrauch verhindern

Robin Schönbeck: Preisvergleiche bringen Onlinekäufer  
Preisvergleichsportale steigern Besucherzahlen um 32 Prozent jährlich
Wie Shops auf Preisvergleichsseiten optimal gefunden werden
Für kleinere Shops ist die Spezialisierung auf Nischenangebote eine lohnenswerte Strategie
Preisunterschiede können mit einer starken Shopmarke ausgeglichen werden
Für manche Shops ist es wichtig, zunächst Bekanntheit aufzubauen

Martin Eckhard: Monetarisierung von Online-Traffic  
Mit der Homepage Geld verdienen
Durch das Einbinden von Werbeanzeigen Mehrwert für Kunden bieten
Zeitersparnis bei der Recherche nach passenden Partnerprogrammen
Provision in Höhe von dreißig Prozent
Den Geschmack Ihrer Besucher treffen
Einsatz eigener Adserver-Lösungen ist kostenintensiv
Unter gar keinen Umständen übertreiben
Tracking-Code bauen Sie dann in Ihre Webseiten ein
Erfolg von Werbeanzeigen hängt vom inhaltlichen Umfeld ab
Nicht gleich bei allen Netzwerken oder Partnerprogrammen anmelden

Kapitel 8: E-Mail-Marketing

Abgelegt unter: - 8 E-Mail-Marketing — schwarz am 1. September 2007 um 14:00

Torsten Schwarz: Permission-Marketing
Im E-Mail-Marketing gelten andere Regeln als im klassischen Direktmarketing
Verbraucher unterscheiden zwischen einem angeforderten Newsletter und Spam-Mails
Willenserklärung sollte eindeutig und transparent sein
Einwilligung auch wirklich vom Besitzer der E-Mail-Adresse
Überall ein Hinweis auf die Abbestellmöglichkeit
Abbestellmöglichkeit soll gut sichtbar sein
Persönliche, auf den Empfänger zugeschnittene Angebote
Verbraucher wehren sich gegen unerwünschte Werbung

Simon Gollmann, Michael Hoffmann: E-Mail-Adressen gewinnen 
Anmeldung aus reinem Interesse oder incentiviert
Co-Sponsoring ist kostengünstig
Zusätzlich zum reinen Newsletter-Angebot auch noch Gutscheine, Rabatte oder Warenproben
Überdurchschnittliche Abschlussquoten

Uwe-Michael Sinn: Pfiffige Mailings  
25 Prozent aller E-Mailing-Kampagnen ohne jede Personalisierung
Versuchung ist groß „einfach alles an alle“ zu versenden
Alle Mailings sehen in ihrer Grundform identisch aus
Mit überschaubarem Aufwand, individuelle – und damit relevante – Mails
Liebe Weinfreunde und liebe Antiquitäten-Sammler
„Ihr letzter Kauf“, „Ihr Punktekonto – aktueller Stand“
Außendienst-Mitarbeiter mit Name und Foto in das Mailing aufgenommen
Produktion der Inhalte und das Projektmanagement sind der größte Posten
Vier Grundtypen von E-Mailings
Geschäftsbrief funktioniert bei B-to-B
Mehr Klickmöglichkeiten anbieten
HTML-Code so einfach wie möglich
Style Guide für Ihre E-Mailings einführen
Anzahl der verschiedenen E-Mail-Programme ist groß
HTML-Mails müssen notfalls auch ohne Bild auskommen
Zaubermittel Eigenname
Über Erfolg entscheidet die Handlungsaufforderung
Bilder werden am liebsten angeklickt
Keine störenden Elemente auf der Landeseite
Testen Sie auch die Landeseite

Torsten Schwarz: Newsletter  
Jeden Tag automatisch Kontaktdaten neuer Interessenten
Welche Angebote kommen bei welcher Zielgruppe am besten an
Informationen, die für die Empfänger interessant sind
Die wichtigsten Inhalte schnell lesbar
Ihr guter Name ist der Grund zu lesen
Viele sehen nur das Vorschaufenster
Schnelllesern das Leben erleichtern
Teasertext nennt die wichtigsten Fakten
Kennzeichnungspflicht mit allen Kontaktdaten
Das suchende Auge möchte schnell überfliegen
Was verpasst der Leser?
Hauptthema ist auch Betreffzeile
Welche Themen werden am häufigsten angeklickt?
Newsletter individuell auf Kundeninteressen hin konfigurieren
Je spezieller die Zielgruppe, desto höher die Relevanz
Anforderungen des Telemediengesetzes
Anteil der Empfänger, die eine E-Mail geöffnet haben
Wettbewerb um die Aufmerksamkeit wird härter
Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann testen Sie

Nico Zorn: RSS ergänzt E-Mail-Marketing 

RSS-Feeds werden mit einem RSS-Reader gelesen
Der Titel ist der Türöffner
Nicht mit Formaten verwirren
Immer nur in Kombination mit Newsletter

Gabriele Braun: E-Mail-Marketing-Software
Besser mit Spezial-Software arbeiten
Damit E-Mails nicht von Spamfiltern abgefangen werden
Agentur bietet wertvolle Anschubhilfe
Analyse-Ergebnisse in Echtzeit
E-Mail-Kampagnen in den gesamten Marketing-Mix einbinden

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